• Biografie

    1965 in Bad Säckingen geboren, beginnt Klaus Polkowski schon im Alter von 12 Jahren, das Leben um sich herum mit seiner Kamera einzufangen. Zwischen 1987 und 1992 lebt und arbeitet er in Berlin, wo er seine fotografischen Erfahrungen vertieft. Ab 1987 wird die Kamera Polkowskis ständiger Begleiter auf seinen Reisen nach Australien, Asien, Afrika, USA, Teile Lateinamerikas und der Südsee.

    Die Schwarz-Weiss Fotografie, heute charakteristisch für Polkowski, entdeckt der Autodidakt im Jahre 1988 für sich. Damals lernt er den Fotografen Gary Woods in Indien (Calcutta) kennen, der dort an einer Schwarz-Weiss Reportage über Mutter Theresa arbeitete. Er motiviert Polkowski zur Mitarbeit und so entstand dessen Schwarz-Weiss Dokumentation über ein indisches Sterbekrankenhaus. Die stimmungsvollen und ergreifenden Aufnahmen wurden später als Teil des Buches Mother Teresa - A Life in Pictures veröffentlicht.

    Polkowski stellt unter anderem in Freiburg, Frankfurt, Wiesbaden, Berlin, New York, New Delhi, St. Moritz und Palma de Mallorca aus. Seit 1992 lebt er als Fotokünstler in Freiburg mit Schwerpunkt auf Portrait - und Reisefotografie.

  • Philosophie

    Die auf seinen Reisen "gesammelten" Bilder bezeichnet Klaus Polkowski selbst als visuelles Tagebuch eines Reisenden. Er dokumentiert in umfangreichen Schwarz-Weiss Fotoserien seinen Blick auf die Länder und die dort lebenden Menschen. Die sensiblen, nahen Portraits sind die Wirkung seiner behutsamen und allmählichen Annäherungen an die Menschen in seinen Bildern, die zu einer Begegnung des Betrachters einladen. Es geht in Polkowskis Arbeit darum, das Leben in Bildern festzuhalten und diese Bilder durch seine eigene Interpretation zum Leben zu erwecken.

  • Technik

    Seit über 25 Jahren arbeitet Klaus Polkowski auf Reisen vorzugsweise mit einer analogen Mittelformatkamera Hasselblad 503 CXi/CW (6X6), einer Mamiya 7 (6X7) oder einer Rolleiflex 2.8GX, alle aus dem prä-digitalen Zeitalter. In seinem Fotolabor entstehen mit einem DURST Modular 70 Vario Vergrösserer hochqualitative Silbergelatine Abzüge, auch Barytabzüge genannt. Die Negative werden hochauflösend für die Produktion von Fine Art Prints und Postkarten digitalisiert. Seit geraumer Zeit fotografiert er im Rahmen von Auftragsarbeiten mit digitalen Nikon Profi-Kameras. Die digitalen Fotografien werden auf hochwertigem Fotopapier bis zur Grösse A0 mit einem Epson Pro 9900 geprintet.

    Analog oder digital? Das ist eine Frage der Philosophie. Letztendlich ist eine Kamera nur das Handwerkzeug des Fotografen selbst.

  • Menschen und Momente einfangen

    Klaus Polkowski portraitiert Menschen.
 Und zwar menschlich, so wie sie sind.
 Ohne Posen.
 Ohne Distanz.
 Aber immer mit Respekt.

 Das macht er im Auftrag mit Musikern, Malern, Filmern, Architekten, Literatur- und Theaterleuten.


    Seine Werke sind in schönen Büchern, Ausstellungen und Internet-Seiten zu finden.
 
Aber natürlich portraitiert er auch Politiker, Unternehmer, Macher, also auch Sie, Dich und mich. 


Es wird Ihnen auffallen, dass er Menschen einfach Mensch sein lässt.


    Vielleicht beschreibt das auch ein Zitat von Klaus Polkowski aus 2001 am Besten:
 “Wo ich anfänglich Bilder suchte, lasse ich mich heute mehr und mehr von Bildern finden".